Netzwerkgrundlagen für Sicherheitstechniker

Die Sicherheitsbranche hat sich grundlegend verändert. IP-Kameras haben analoge Videoüberwachung abgelöst. Zutrittskontrollzentralen sind heute in Netzwerke eingebunden. Sprechanlagen übertragen Video über Ethernet. Wenn Sie im Jahr 2026 Sicherheitssysteme installieren, warten oder in Betrieb nehmen, ist Netzwerktechnik keine Option mehr — sie ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.

Dennoch wurden die meisten Netzwerkkurse für IT-Fachleute geschrieben. Sie setzen voraus, dass Sie bereits wissen, was ein Subnetz ist. Die physische Verkabelung wird übersprungen. PoE-Leistungsbudgets, Kamera-Bandbreite oder VLAN-Segmentierung für Sicherheitsgeräte kommen gar nicht vor. Und wie Sie ein 32-Kamera-System über einen Managed Switch mit einem NVR verbinden, erklärt erst recht niemand.

Dieser Netzwerkgrundlagen Kurs wurde von Grund auf für Errichter und Sicherheitstechniker entwickelt. Jedes Konzept wird anhand praxisnaher Analogien erklärt — Postsysteme, Straßen, Gebäude — damit Sie Netzwerktechnik auch ohne Informatikstudium verstehen. Alle Beispiele verwenden Sicherheitstechnik, mit der Sie täglich arbeiten: IP-Kameras, NVRs, Zutrittskontrollzentralen, Sprechanlagen und PoE-Switches. Und es werden keinerlei Vorkenntnisse in Netzwerktechnik vorausgesetzt.

Ob Sie ein CCTV-Errichter sind, der seit Jahren mit analogen Systemen arbeitet, ein Elektriker, der in die Sicherheitstechnik einsteigen möchte, oder ein kompletter Quereinsteiger — dieser Kurs bringt Sie vom absoluten Nullpunkt bis zur sicheren Planung, Installation und Fehlersuche bei IP-basierten Sicherheitssystemen. Eine ideale Sicherheitstechnik Schulung online für alle, die Netzwerktechnik von Grund auf lernen wollen.

Was Sie lernen werden

In 92 Lektionen und rund 8 Stunden strukturiertem Inhalt deckt diese IP Netzwerk Schulung alles ab, was ein Sicherheitstechniker braucht — und nichts, was er nicht braucht. Sie verschwenden keine Zeit mit Serveradministration, Cloud Computing oder Enterprise-Routing-Protokollen, die mit Ihrer täglichen Arbeit nichts zu tun haben. Stattdessen ist jede Minute auf das Netzwerkwissen ausgerichtet, das unmittelbar für Sicherheitsinstallationen relevant ist.

Der Kurs ist in 20 Module gegliedert, die vom absoluten Grundwissen bis hin zu kompletten Installationsszenarien aus der Praxis fortschreiten. Hier ein Überblick über die einzelnen Abschnitte.

Kursmodule im Detail

Modul 1: Bei Null anfangen (6 Lektionen — 50 Minuten)

Wenn Ihnen das Wort ‘Netzwerk’ ein ungutes Gefühl bereitet, ist dies der Punkt, an dem sich das ändert. Modul 1 erklärt in verständlicher Sprache, warum Netzwerktechnik für Errichter und Sicherheitstechniker wichtig ist. Die Welt hat auf IP umgestellt, und dieses Modul erklärt, was das konkret für Ihre Arbeit bedeutet. Sie lernen anhand einer Straßenanalogie, was ein Netzwerk ist — stellen Sie sich Geräte als Gebäude und Kabel als die verbindenden Straßen vor. Wir behandeln den Unterschied zwischen LANs (Ihrem lokalen Gebäudenetzwerk) und WANs (Verbindung mehrerer Standorte), was das Internet tatsächlich ist (und was nicht) und stellen jeden Netzwerkgerätetyp vor, dem Sie im Arbeitsalltag begegnen werden.

Modul 2: Wie Geräte kommunizieren (5 Lektionen — 50 Minuten)

Wie sendet eine IP-Kamera Video an einen NVR? Dieses Modul beantwortet diese Frage Schritt für Schritt. Sie lernen, was ein Protokoll ist (stellen Sie sich vor, zwei Geräte einigen sich auf eine gemeinsame Sprache), wie TCP/IP funktioniert — erklärt anhand einer Postanalogie — und warum Daten in Pakete aufgeteilt werden — wie ein langer Brief in einzelne, nummerierte Umschläge. Der Unterschied zwischen MAC-Adressen und IP-Adressen wird verständlich erklärt: Eine MAC-Adresse ist wie eine Geburtsurkunde (dauerhaft, ab Werk vergeben), während eine IP-Adresse wie eine Wohnanschrift ist (sie kann sich ändern). Das Modul schließt mit einem vollständigen Praxisbeispiel, das den Datenweg von einer Kamera zum NVR nachverfolgt.

Modul 3: IP-Adressen verständlich erklärt (5 Lektionen — 60 Minuten)

Bei IP-Adressierung steigen viele Einsteiger aus — aber nicht in diesem Modul. Wir zerlegen das Thema Stück für Stück: Was eine IP-Adresse ist, wie Sie die vier Zahlen (Oktette von 0 bis 255) lesen und wie Sie den Netzwerkteil vom Geräteteil unterscheiden — anhand einer Straßen-und-Hausnummern-Analogie. Subnetzmasken wie 255.255.255.0 werden ebenso verständlich erklärt wie die CIDR-Notation, und Sie verstehen, was ein Standard-Gateway ist — der einzige Weg, über den Daten Ihre lokale Straße verlassen und ein anderes Netzwerk erreichen können.

Modul 4: Eine IP-Adresse erhalten (4 Lektionen — 40 Minuten)

Sollte eine Sicherheitskamera eine statische IP-Adresse verwenden oder automatisch eine beziehen? Dieses Modul gibt Ihnen die eindeutige Antwort und erklärt, warum. Sie erfahren alles über statische IP-Vergabe (unverzichtbar für Sicherheitsgeräte, die zuverlässig erreichbar sein müssen), DHCP mit Reservierungen, wie Sie IP-Konflikte diagnostizieren und vermeiden, und den entscheidenden Unterschied zwischen privaten und öffentlichen IP-Adressen. Die Bereiche 192.168.x.x, 10.x.x.x und 172.16-31.x.x werden zusammen mit NAT erklärt — also wie Ihr gesamtes Gebäude eine einzige öffentliche Adresse gemeinsam nutzt.

Modul 5: Ports (4 Lektionen — 40 Minuten)

Jedes vernetzte Sicherheitsgerät verwendet Ports, und doch verstehen die meisten Errichter sie nur halb. Dieses Modul erklärt, was ein Port ist (stellen Sie sich 65.535 Türen an einem einzigen Gerät vor, jede führt zu einem anderen Dienst), behandelt alle gängigen Sicherheitsports, die Sie kennen müssen — 80, 443, 554, 8000, 8080, 37777, 5060, 123, 3702 — und erklärt, wann TCP und wann UDP zum Einsatz kommt. Besonders wichtig: Sie erfahren, warum Portweiterleitung ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellt und welche modernen Alternativen es gibt.

Modul 6: DNS und Zeitsynchronisation (3 Lektionen — 30 Minuten)

Zwei Dienste, die einfach erscheinen — bis sie ausfallen. DNS wird als Telefonbuch erklärt, das Namen in IP-Adressen umwandelt. DDNS wird besonders ausführlich behandelt, weil es für den Fernzugriff auf Videoüberwachung unverzichtbar ist, wenn sich Ihre öffentliche IP-Adresse ändert. NTP-Zeitsynchronisation wird im Detail erläutert, denn falsche Zeitstempel auf Sicherheitsaufnahmen können deren Beweiskraft vor Gericht zunichtemachen — eine Erfahrung, die mancher Errichter auf die harte Tour macht.

Modul 7: Die Verkabelung (6 Lektionen — 50 Minuten)

Sicherheitstechniker sind Praktiker, und dieses Modul behandelt die physische Ebene gründlich. Sie lernen, was Ethernet eigentlich ist, die praxisrelevanten Unterschiede zwischen Cat5e, Cat6 und Cat6A, und was sich im Kabel befindet (acht verdrillte Adern in vier Paaren). Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum RJ45-Crimpen zeigt Ihnen, wie Sie eigene Patchkabel herstellen. Die 100-Meter-Grenze bei Ethernet wird mit praktischen Lösungen für größere Entfernungen erklärt, und Glasfaser-Grundlagen werden behandelt — einschließlich Singlemode vs. Multimode und wann Medienkonverter zum Einsatz kommen.

Modul 8: Switches (6 Lektionen — 50 Minuten)

Der Switch ist das Herzstück jedes Sicherheitsnetzwerks, und dieses Modul widmet ihm die gebotene Aufmerksamkeit. Ausgehend von einer einfachen Analogie — ein Switch ist wie ein intelligenter Verteilerkasten, der lernt, welches Gerät an welchem Port angeschlossen ist — arbeiten Sie sich von Unmanaged Switches (‘Plug and Play’) über Managed Switches (VLANs, QoS und Monitoring) bis hin zu PoE-Switches vor, die Daten und Strom über ein einziges Kabel liefern. Das Modul schließt mit praxisnahen Empfehlungen zur Auswahl des richtigen Switches für verschiedene Installationsgrößen.

Modul 9: PoE im Detail (5 Lektionen — 40 Minuten)

PoE-Schulung ist für moderne Sicherheitsinstallationen unverzichtbar, und dieses Modul behandelt das Thema umfassend. Sie lernen, was Power over Ethernet ist (ein Kabel für Daten und Strom), die drei wichtigsten Standards und ihre Leistungsgrenzen (802.3af mit 15,4 W, 802.3at mit 30 W und 802.3bt mit 60 bis 100 W) sowie die Leistungsbudget-Falle, in die selbst erfahrene Errichter tappen. PoE-Injektoren und -Extender werden für Situationen behandelt, in denen ein vollwertiger PoE-Switch nicht praktikabel ist, und das Modul schließt mit einem systematischen Ansatz zur PoE-Fehlersuche — einer der häufigsten Rückrufgründe in der Branche.

Modul 10: Router (4 Lektionen — 40 Minuten)

Wenn ein Switch Geräte innerhalb eines Gebäudes verbindet, dann verbindet ein Router Ihr Gebäude mit der Außenwelt. Dieses Modul nutzt eine Grenzkontroll-Analogie, um zu erklären, wie Router mit zwei IP-Adressen arbeiten — eine nach innen, eine nach außen. NAT wird praxisnah erklärt: wie ein Gebäude voller Sicherheitsgeräte eine einzige öffentliche Adresse teilt. Firewalls werden als Sicherheitsdienst mit einer ‘Standardmäßig alles ablehnen’-Richtlinie beschrieben. Und VPN wird als sichere Alternative zur Portweiterleitung für den Fernzugriff vorgestellt — ein wiederkehrendes Thema in diesem Kurs.

Modul 11: VLANs (4 Lektionen — 35 Minuten)

Dieses Modul zum Thema VLANs in der Sicherheitstechnik erklärt eines der wichtigsten Konzepte im modernen Installationsdesign. Sie erfahren, warum Sicherheitsgeräte niemals im gleichen Netzwerk wie die Büro-IT betrieben werden sollten (aus Gründen der Performance, Sicherheit und Haftung), was ein VLAN ist (unsichtbare Wände innerhalb eines Switches, die separate virtuelle Netzwerke schaffen), wie man VLAN-Layouts speziell für Sicherheitsinstallationen plant und die technischen Details zu Tagged, Untagged und Trunk Ports mit Inter-VLAN-Routing. Dieses Wissen allein hebt Sie von Errichtern ab, die einfach alles in das gleiche Netzwerk stecken.

Modul 12: Drahtlose Technologien (4 Lektionen — 30 Minuten)

WLAN-Kameras sind im Privatkundenmarkt allgegenwärtig — warum meiden professionelle Errichter sie trotzdem? Dieses Modul erklärt klar, warum Standard-WLAN für professionelle Sicherheitssysteme ungeeignet ist, und behandelt dann die drahtlosen Technologien, die tatsächlich geeignet sind: Punkt-zu-Punkt-Richtfunkbrücken zur Verbindung separater Gebäude, Mobilfunkanbindung (4G und 5G) für abgelegene Standorte sowie ein praxisorientierter Entscheidungsrahmen, wann Funk sinnvoll ist und wann nur Kabel die richtige Lösung darstellt.

Modul 13: Bandbreite (4 Lektionen — 40 Minuten)

Bandbreite ist das Konzept, das souveräne Netzwerkplaner von jenen unterscheidet, die schätzen und hoffen. Anhand einer Autobahn-Analogie erklärt dieses Modul, was Bandbreite ist und warum sie für die Videoüberwachung entscheidend ist. Sie lernen, wie Sie die Kamera-Bandbreite anhand von Auflösung, Codec und Bildrate berechnen, vorhandene Netzwerkkapazitäten bewerten und die Gesamtbandbreite für eine komplette Installation ermitteln. Das ist die Rechnung, die sicherstellt, dass Ihr 32-Kamera-System das Netzwerk des Kunden nicht zum Stillstand bringt.

Modul 14: Videokompression (3 Lektionen — 30 Minuten)

Das Rohvideo einer einzelnen 4K-Kamera würde mehr Bandbreite verbrauchen, als die meisten Gebäude zur Verfügung haben. Kompression macht Videoüberwachung erst möglich, und dieses Modul erklärt, wie. Sie verstehen die praxisrelevanten Unterschiede zwischen H.264 und H.265 (nicht die Theorie — die tatsächlichen Auswirkungen auf Bandbreite, Speicher und Gerätekompatibilität) und lernen VBR- und CBR-Encoding mit ihren Folgen für Videoqualität und Netzwerkplanung kennen.

Modul 15: Server und Software (4 Lektionen — 35 Minuten)

Sicherheitssysteme basieren auf Servern und Softwareplattformen, die Sie verstehen müssen — auch wenn Sie nicht selbst für deren Verwaltung zuständig sind. Dieses Modul behandelt Server-Client-Architektur, die in der Sicherheitstechnik gebräuchlichen Servertypen (NVRs, VMS-Plattformen, Zutrittskontroll-Server), Weboberflächen für die Geräteverwaltung und mobile Apps für den Fernzugriff. Wenn Sie diese Ebene verstehen, können Sie Geräte so konfigurieren, dass sie mit jeder Plattform zusammenarbeiten, die der Kunde einsetzt.

Modul 16: Speicher und RAID (5 Lektionen — 40 Minuten)

Wenn ein Kunde fragt, wie lange seine Aufnahmen gespeichert werden, müssen Sie eine fundierte Antwort geben können — gestützt auf echte Berechnungen. Dieses Modul behandelt Festplattentypen und warum speziell für Überwachung ausgelegte Laufwerke wichtig sind, RAID-Level (0, 1, 5 und 6) mit ihren Vor- und Nachteilen für Sicherheitsanwendungen, NAS-Geräte sowie eine vollständige Berechnungsmethode für den Speicherbedarf unter Berücksichtigung von Kameraanzahl, Auflösung, Speicherdauer und Kompression.

Modul 17: Praxiswissen (6 Lektionen — 55 Minuten)

Hier wird Theorie zur Praxis. Modul 17 ist vollständig praxisorientiert und führt Sie durch die Aufgaben, die bei jeder Installation anfallen. Sie lernen, wie Sie IP-Adressen an Geräten ändern, Geräte im Netzwerk mit Ping, ARP-Tabellen und Scan-Tools finden, sich erstmals bei einer IP-Kamera anmelden, einen PoE-Switch einrichten, Kabel testen und einen sicheren Fernzugriff konfigurieren. Das sind die Fähigkeiten, die Wissen in Kompetenz verwandeln.

Modul 18: Cybersicherheit (5 Lektionen — 40 Minuten)

Cybersicherheit für Errichter ist längst keine Kür mehr. Ungesicherte IP-Kameras wurden für massive Botnet-Angriffe missbraucht. Standard-Passwörter an NVRs haben Hackern Zugang zu privaten Netzwerken verschafft. Dieses Modul behandelt die Bedrohungen, die gezielt auf Sicherheitsgeräte abzielen: Hacker-Motivationen und Angriffsvektoren, Passwortverwaltung für Installations-Flotten, Firmware-Update-Verfahren, Netzwerksegmentierung als Verteidigungsstrategie und Verschlüsselung. Wer vernetzte Geräte installiert, trägt die Verantwortung, sie auch sicher zu installieren.

Modul 19: Fehlersuche (5 Lektionen — 45 Minuten)

Das Netzwerk-Troubleshooting-Training in Modul 19 vermittelt Ihnen eine systematische Methodik zur Fehlerdiagnose — anstatt wahllos Kabel zu tauschen und Geräte neu zu starten. Sie erlernen strukturierte Vorgehensweisen bei Verbindungsausfällen, langsamer oder stockender Videoübertragung, Problemen beim Fernzugriff und vielem mehr. Außerdem behandelt das Modul die unverzichtbaren Werkzeuge, die jeder Sicherheitstechniker in seiner Werkzeugtasche haben sollte.

Modul 20: Alles zusammenfügen (4 Lektionen — 40 Minuten)

Im letzten Modul kommt alles zusammen — mit vollständigen Installationsszenarien in drei verschiedenen Größenordnungen. Zunächst ein kleines Wohnobjekt: 4 Kameras mit einem einzigen Switch. Dann eine mittlere Gewerbeinstallation: 32 Kameras mit Managed Switches und VLANs. Schließlich ein großes Campusprojekt: über 200 Kameras mit Glasfaser-Backbone und Enterprise-VMS. Jedes Szenario behandelt Netzwerkdesign, Geräteauswahl, IP-Planung und Konfiguration. Das Modul schließt mit praxisnahen Hinweisen zur Zusammenarbeit mit IT-Abteilungen — eine Fähigkeit, die ebenso wichtig ist wie das technische Wissen.

Für wen ist dieser Kurs?

Dieser Kurs Netzwerktechnik für Errichter Sicherheitstechnik wurde für bestimmte Zielgruppen mit konkreten Anforderungen entwickelt:

  • CCTV-Errichter, die von analogen auf IP-Systeme umsteigen und Netzwerktechnik verstehen müssen, um ihren Beruf professionell auszuüben. Wenn Sie sicher Kabel verlegen und Kameras montieren, aber beim Wort ‘Subnetz’ ins Stocken geraten, ist dieser Kurs genau der richtige für Sie.
  • Zutrittskontrolltechniker, die mit vernetzten Zentralen, Controllern und Lesern arbeiten und diese in bestehende Gebäudenetzwerke integrieren sowie mit IT-Teams koordinieren müssen.
  • Einbruchmeldetechniker, deren Systeme zunehmend IP-Kommunikatoren und netzwerkfähige Zentralen verwenden.
  • Sprech- und Türanlagentechniker, die mit SIP-basierten Systemen arbeiten, die auf Netzwerkinfrastruktur angewiesen sind.
  • Elektriker, die Sicherheitstechnik in ihr Leistungsangebot aufnehmen möchten. Diese Schulung für Techniker Elektriker setzt voraus, dass Sie physische Infrastruktur verstehen, aber noch keine Netzwerkkenntnisse mitbringen.
  • Quereinsteiger in die Sicherheitsbranche, die sich neben ihrer sonstigen Ausbildung ein solides Netzwerkwissen aufbauen möchten.
  • Erfahrene Sicherheitstechniker, die sich bisher mit Netzwerktechnik ‘durchgewurschtelt’ haben und ihre Lücken endlich systematisch von Grund auf schließen wollen.

Die einzige Voraussetzung dieses Kurses ist, dass Sie einen Computer auf grundlegendem Niveau bedienen können. Alles andere — jedes Netzwerkkonzept, jeder Fachbegriff, jedes Protokoll — wird von Grund auf erklärt, in einer Sprache und mit Analogien, die für Menschen aus der Sicherheitstechnik-Branche Sinn ergeben.

Kursdetails

  • Lektionen: 92 in 20 Modulen
  • Dauer: Circa 8 Stunden
  • Niveau: Absoluter Einsteiger — keine Netzwerkkenntnisse erforderlich
  • Kategorie: Sicherheitstechnik / Fachübergreifend
  • Zugang: Lebenslanger Zugriff von jedem Gerät
  • Zertifikat: Abschlusszertifikat inklusive
  • Preis: [PRICE]

Dieser Kurs ist auch als Teil der Pakete CCTV-Installationskurs und Zutrittskontrollkurs zu einem reduzierten Preis erhältlich. Kontaktieren Sie uns für Paketpreise.

Was diesen Kurs besonders macht

An Online-Netzwerkkursen herrscht kein Mangel. Doch dieser wurde gezielt für Sicherheitstechniker und Errichter entwickelt — und genau das macht den entscheidenden Unterschied.

Konzipiert für die Sicherheitstechnik, nicht für die IT

Allgemeine Netzwerkkurse lehren Enterprise-Routing, Serverfarmen und Cloud-Architekturen. Dieser Kurs lehrt PoE-Leistungsbudgets, Kamera-Bandbreite, VLAN-Segmentierung für CCTV und wie Sie eine Zutrittskontrollzentrale ins Netzwerk bringen. Jedes Beispiel, jedes Szenario und jede praktische Übung verwendet die Geräte, mit denen Sie tatsächlich arbeiten.

Praxisnahe Analogien, die wirklich funktionieren

IP-Adressen werden als Hausnummern in einer Straße erklärt. Subnetze sind Straßen in einem Viertel. Das Standard-Gateway ist die einzige Ausfahrt aus Ihrer Straße. TCP/IP funktioniert wie das Postsystem. Router sind Grenzkontrolle. Ports sind Türen. Das sind keine beiläufigen Vergleiche — es sind sorgfältig gewählte Analogien, die im gesamten Kurs aufeinander aufbauen und ein mentales Grundgerüst schaffen, das Ihnen noch lange nach dem letzten Video hilft.

Tatsächlich null Voraussetzungen

Viele Kurse behaupten, für Anfänger geeignet zu sein, werfen aber ab Lektion drei mit Fachbegriffen um sich. Dieser Netzwerkgrundlagen Kurs beginnt tatsächlich bei null. Das erste Modul heißt nicht ohne Grund ‘Bei Null anfangen’. Wenn Sie gerade nicht wissen, was eine IP-Adresse ist, ist das völlig in Ordnung. Spätestens nach Modul 3 werden Sie es wissen.

Praxisorientierte Kompetenzen

Modul 17 ist vollständig den praktischen Aufgaben gewidmet, die bei jeder Installation anfallen. Sie lernen nicht nur Theorie — Sie sehen genau, wie Sie Geräte-IPs ändern, Geräte im Netzwerk finden, PoE-Switches konfigurieren und sicheren Fernzugriff einrichten. Und Modul 20 verknüpft alles mit vollständigen Installationsszenarien in drei Größenordnungen, damit Sie sehen, wie alle Konzepte in der Praxis zusammenwirken.

Cybersicherheit ist kein Randthema

Ein eigenes Modul zur Cybersicherheit behandelt die Bedrohungen, die gezielt auf Sicherheitsinstallationen abzielen. Angesichts öffentlichkeitswirksamer Sicherheitsvorfälle mit IP-Kameras, die international Schlagzeilen machen, erwarten Kunden zunehmend, dass ihr Errichter Geräte auch sicher installiert. Dieser Kurs stellt sicher, dass Sie genau das können.

Lernziele

Nach Abschluss dieses Netzwerkgrundlagen Kurs für Sicherheitstechniker können Sie:

  1. Grundlegende Netzwerkkonzepte verstehen — einschließlich IP-Adressierung, Subnetze, Gateways und DNS — und diese Kunden und Kollegen verständlich erklären
  2. Netzwerk-Switches auswählen und konfigurieren — einschließlich Managed Switches mit PoE — und Leistungsbudgets präzise berechnen
  3. Bandbreiteanforderungen berechnen für jede Kamerainstallation basierend auf Auflösung, Codec und Bildrate
  4. VLAN-segmentierte Netzwerke planen, die Sicherheitsdatenverkehr sauber vom Büronetzwerk trennen
  5. Ethernet-Kabel crimpen und Verbindungen mit professionellen Methoden testen
  6. IP-Kameras, NVRs und Zutrittskontrollzentralen im Netzwerk konfigurieren — von der Erstentdeckung bis zum vollen Betrieb
  7. Sicheren Fernzugriff einrichten — per VPN statt unsicherer Portweiterleitung
  8. Cybersicherheits-Best-Practices anwenden bei jeder Sicherheitsinstallation
  9. Häufige Netzwerkprobleme beheben — mit einer systematischen Methodik statt Raten
  10. Komplette Netzwerkinfrastruktur planen — von 4-Kamera-Wohnobjekten bis zu Campusprojekten mit über 200 Kameras

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich Netzwerkkenntnisse, bevor ich diesen Kurs beginne?

Nein. Dieser Kurs setzt keinerlei Netzwerkkenntnisse voraus. Er wurde speziell für Fachleute der Sicherheitsbranche entwickelt, die sich noch nie mit Netzwerktechnik befasst haben. Wenn Sie einen Computer auf grundlegendem Niveau bedienen können, bringen Sie alles mit, was Sie brauchen. Jedes Konzept wird von Grund auf eingeführt und anhand von Analogien aus der physischen Welt erklärt, die für Menschen verständlich sind, die mit Sicherheitstechnik arbeiten.

Ich installiere seit Jahren CCTV — ist das zu einfach für mich?

Die ersten Module werden vermutlich Wiederholung sein, wenn Sie bereits länger mit IP-Systemen arbeiten. Allerdings stellen die meisten erfahrenen Errichter erhebliche Lücken bei VLANs, Bandbreitenberechnung, PoE-Standards, Cybersicherheit und systematischer Fehlersuche fest. Die späteren Module (ab Modul 11) behandeln Themen, von denen selbst langjährige Errichter uns sagen, sie hätten sie gerne schon vor Jahren richtig gelernt. Die vollständigen Installationsszenarien in Modul 20 sind auf jedem Erfahrungsniveau wertvoll.

Ist dieser Kurs nur für CCTV-Errichter?

Nein. Zwar verwenden viele Beispiele CCTV-Ausrüstung, weil Videoüberwachung die netzwerkintensivste Disziplin der Sicherheitstechnik ist, doch der Kurs vermittelt Netzwerkgrundlagen, die gleichermaßen für Zutrittskontrolle, Einbruchmeldetechnik, Sprechanlagen und jedes andere IP-basierte Sicherheitssystem gelten. Die Netzwerkprinzipien sind dieselben, unabhängig davon, welche Geräte im Netzwerk eingesetzt werden. Wir behandeln außerdem Zutrittskontroll-Server, SIP-basierte Sprechanlagen und die Integration mehrerer Systeme im gesamten Kurs.

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen Netzwerkkurs auf einer anderen Plattform?

Allgemeine Kurse vermitteln Netzwerktechnik für IT-Fachleute. Sie behandeln Enterprise-Routing, Cloud-Dienste und Serververwaltung, die Sie bei einer Sicherheitsinstallation nie benötigen werden. Dieser Kurs lehrt ausschließlich, was Sicherheitstechniker brauchen, und verwendet in jedem Beispiel Sicherheitstechnik. Sie lernen PoE-Budgets für Kamerainstallationen, VLAN-Layouts für Sicherheitssysteme, Bandbreitenberechnungen für Videoüberwachung und Fernzugriffs-Konfiguration für NVRs — Themen, die allgemeine Kurse nie behandeln. Darüber hinaus erlernen Sie praktische Fertigkeiten wie Kabelkonfektionierung und Kabelprüfung, die rein IT-orientierte Kurse vollständig auslassen.

Kann ich den Kurs auf dem Smartphone oder Tablet nutzen?

Ja. Die Kursplattform funktioniert auf jedem Gerät mit Webbrowser. Viele Techniker schauen Lektionen auf dem Smartphone oder Tablet, während sie auf der Baustelle sind, und greifen später auf bestimmte Module zurück, wenn sie auf eine reale Situation stoßen, die zum Gelernten passt.

Gibt es diesen Kurs auch im Paket?

Ja. Der Netzwerkgrundlagen Kurs ist sowohl im CCTV-Installationskurs-Paket als auch im Zutrittskontrollkurs-Paket zu einem reduzierten Preis gegenüber dem Einzelkauf enthalten. Das ist ideal, wenn Sie sich umfassende Kompetenzen für IP-basierte Sicherheitsinstallationen aufbauen möchten. Kontaktieren Sie uns für aktuelle Paketpreise und Verfügbarkeit.

Starten Sie jetzt mit Ihrem Netzwerkwissen

Die Sicherheitsbranche kehrt nicht zu analogen Systemen zurück. Jedes Jahr werden mehr Anlagen auf IP umgestellt. Jedes Jahr erwarten Kunden mehr von ihren Errichtern. Und jedes Jahr wird der Abstand zwischen Technikern, die Netzwerktechnik verstehen, und jenen, die es nicht tun, deutlicher sichtbar — in der Qualität ihrer Installationen, in ihrem Verdienstpotenzial und in der Sicherheit, die sie an jeden Einsatzort mitbringen.

Dieser Netzwerkgrundlagen Kurs für Sicherheitstechniker gibt Ihnen alles, was Sie brauchen, um diese Lücke zu schließen. Zweiundneunzig Lektionen. Acht Stunden. Null Voraussetzungen. Und jede einzelne Minute auf das Netzwerkwissen ausgerichtet, das für Ihre Karriere in der Sicherheitsbranche zählt.

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